Piz dals Lejs
Die erste große Entscheidung des Tages stellte sich gleich zu Beginn:
Aufstieg in der Sonne mit gefühlt endlosen Spitzkehren – oder doch lieber im Schatten, dafür technisch etwas entspannter?
Dem inneren Sonnenanbeter folgend fiel die Wahl klar auf Sonne. Schließlich wollte man ja nicht nur schwitzen, sondern auch gleich noch an der Spitzkehrentechnik feilen.
Und feilen konnten wir… Rund 30 Spitzkehren durften wir im steilen Gelände des Val Minor zelebrieren – bis zum Schluss, dafür bei strahlendem Sonnenschein und bester Aussicht. Nach kurzweiligen drei Stunden standen wir bereits am Gipfel und gönnten uns eine eher kurze Pause. Die Kombination aus Temperatur und leichtem Windchill machte ziemlich klar: „Schön war’s – aber weiter geht’s!“
Die Abfahrt führte uns durchs Val da Fain. Im oberen Teil warteten tatsächlich noch drei Hänge mit aufgefrorenem Pulverschnee – ein kleines, aber feines Highlight. Im Talboden fanden wir dann eine gut angelegte Spur zurück zur Alp Bernina.
Natürlich war damit die Tour noch nicht ganz vorbei: Felle wieder drauf für die Traverse unterhalb der Klettergärten, bevor es zurück zum Parkplatz Lagalb ging. Müde Beine, aber zufriedene Gesichter.
Unterwegs waren Martin, Marylaure, Samuel, Silke und Thomas. Besten Dank Bert