Roccabella
Winter, Sonne, Sonnenschein … und ein Roccabella – das Motto des heutigen Tages.
Einen grossen LVS-Check später zog unsere illustre Truppe los. Schnurstracks gen Süden, der Sonne entgegen, mit kalten Nasen und Hoffnung auf fluffigen Schnee – zumindest zwischen den Steinen.
Mit jedem Schritt liessen wir den Dichtestress des St. Moritzer ICE-Events hinter uns, während wir Strecke machten und auch zusehendes an Höhe gewannen.
Zu Beginn des Gipfelaufschwunges erreichten uns die wärmenden Sonnenstrahlen – nun es hiess: von der Kälte- in die Hitzekammer, oder: das Ausscheidungsrennen war eröffnet.
Nacheinander hielt beinahe jede:r von uns inne, um zumindest eine Schicht auf den finalen 300 Höhenmetern abzuziehen.
Nach gut zweieinhalb sportlichen Stunden standen wir bei Windstille, toller Fernsicht und gleissendem Sonnenlicht auf dem Roccabella und bestaunten neben vergangenen und künftigen Tourenzielen auch den palüartigen Tatzelwurm, der sich einige hundert Meter tiefer zu uns emporschlängelte.
Die Abfahrt gestaltete sich erfreulich steinkontaktarm und powdery. Es galt ganz eindeutig: wild in snow – jede:r zauberte nice lines in die Hänge und genoss die Blicke der Spätaufsteher:innen.
Ausnahmslos positiv angetan von unserem Tourenvormittag versammelten wir uns nach anfänglicher Unentschlossenheit im Ospizio, um den gelungenen Start ins Wochenende zu begiessen.
Am Ende gabs noch nicht einmal den befürchteten Stau auf der Strasse neben dem Eis von THE ICE. Summa summarum eine coole Zeit mit einer lässigen Truppe.
Grazcha fich an Andrea, Antonia, Ariana, Daniel, Martin, Marylaure, Susanne und Susi. Sonnige Grüsse von Sebastian.